Schlagworte: Facebook Marketing

Sollten Sie Facebook Likes kaufen?

Facebook Likes kaufen
Facebook Likes kaufen ist meistens keine echte Alternative (Foto: Fotolia)

Facebook Likes kaufen? Um es vorweg zu nehmen: Für mich ist das keine Lösung, mit der man einen Kanal auf Facebook nachhaltig aufbauen kann. Es entsteht mehr Schein als Sein. Ich bin der Meinung, dass gerade in den sozialen Medien der Wachstum von innen heraus, also organisch, erfolgen muss, um dort erfolgreich zu sein.

Dafür ist Geduld und einiges an Einsatz gefragt – und vor allem eins: wirklich gute Ideen. Denn inzwischen kann man nicht mehr übersehen: Facebook ist gesättigt mit Fanpages und Unternehmensseiten. Facebook ist auch keine Business-Plattform wie etwa Xing. Die Leute sind auf Facebook unterwegs, weil sie sich privat vernetzen und austauschen wollen. Firmenseiten stören oftmals nur.

Wie generiert man Facebook Likes?

Der Aufbau von Likes für eine Facebook-Seite ist deshalb kein Selbstläufer mehr. Man muss sich in dieses Umfeld harmonisch einfügen. Die Zeiten, in denen die Facebook-Nutzer reihenweise neue Fanpages geliked haben, sind längst vorbei. Die Facebook-Mitglieder wählen sehr gezielt aus, ob und welche Fanpages sie liken. Es kommt auf den Mehrwert und den Nutzen sowie auch auf den Witz und den Charme an.

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Wahlkampf auf Facebook: SPD schafft mehr Interaktion als CDU/CSU

Wahlkampf auf Facebook: Horst Seehofer, Peer Steinbrück und Angela Merkel sind voll mit dabei
Wahlkampf auf Facebook: Horst Seehofer, Peer Steinbrück und Angela Merkel sind voll mit dabei

Facebook als Stimmungsbarometer im Wahlkampf? So weit sollte man nicht gehen. Ein Blick auf die Fanseiten der Politiker aus den verschiedenen Ebenen liefert aber spannende Erkenntnisse. Geht man nach der Interaktion, die Facebook ausweist, dann macht es die SPD auf dem bedeutendsten sozialen Netzwerk am besten. Auf ihre großen Fangemeinden können aber vor allem die CDU/CSU-Politiker bauen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel weiß über 357.000 Anhänger auf Facebook hinter sich, da kann SPD-Gegner Peer Steinbrück nicht mithalten. Er kommt auf knapp 50.000 Menschen, die ihm seine Sympathie als Fans ausdrücken. Davon reden nach Facebook-Angaben rund 38.000 über ihn. Mit dieser Zahl der „Redner“ wird die Interaktion gemessen. Peer Steinbrück schneidet dabei sehr gut ab.

Bei Angela Merkel geht diese Schere mit knapp 50.000 Facebook-Mitgliedern, die über sie sprechen, deutlich weiter auseinander. Das mag auch daran liegen, dass die 59-Jährige ihre Fanseite von einer Redaktion pflegen lässt. Dies wird auch ganz seriös kenntlich gemacht. Dadurch entsteht eine gewisse Distanz. Peer Steinbrück arbeitet dagegen bei seinem Social Media-Auftritt im „Wir“-Stil, mit Zitaten und klarem Call-To-Action wie „Bitte teilt das!“ deutlich bürgernäher.

Gregor Gysi bei den Verfolgern gut dabei

Von den Köpfen der weiteren Bundestagsparteien tut sich besonders der Linke Gregor Gysi hervor. Er kommt bei über 22.300 Fans auf mehr als 15.000, die über ihn reden. Damit nutzt er den Dialog mit seiner Zielgruppe deutlich besser als etwa Claudia Roth von den Grünen, die bei 21.100 Fans nur bei rund 2.900 eine Interaktion erzeugt, oder Guido Westerwelle von der FDP (15.500; 1080).

Der Vergleich zwischen CSU- und SPD-Aushängeschildern fällt auf Bayern-Ebene ähnlich aus wie bundesweit. Dort liefern sich die Spitzenkandidaten Horst Seehofer und Christian Ude auch auf Facebook einen Schlagabtausch. Vor allem der SPD-Mann mobilisiert mit frechen Postings seine Anhänger: „Purer Horst-Populismus ist die Maut für Ausländer. Er weiß ganz genau, dass das nicht geht. Horst versucht hier nur in Bayern am Biertisch zu punkten.“ Oder zum TV-Duell: „Christian steht bereit! Warum wirkt Horst Seehofer so angespannt?“

Auch Christian Ude erreicht seine Gemeinde besser

Horst Seehofer ist deutlich zurückhaltender. Er setzt auf solide Botschaften, verweist zu seiner Vision auf YouTube und stellt per Bild für seine Politik die Dauerfrage: „Was schaffen wir heute Bleibendes für die nächste Generation?“ Er kann aber auch forsch, wenn er zur Maut ankündigt: „Ich fahre aus Berlin nicht zurück, ohne dass wir eine Vereinbarung treffen, dass diejenigen, bei denen wir bezahlen, auch bei uns bezahlen.“

Der Ministerpräsident weiß über 21.250 Fans hinter sich, 5.800 reden über ihn auf Facebook. Dem stehen bei Christian Ude nur 13.800 Anhänger gegenüber. Diese kann er aber wie Peer Steinbrück deutlich besser mobilisieren. 7.762 sprechen über ihn, das ist im Verhältnis zu den Fans mehr als die Hälfte.

Der Blick auf die anderen Parteien Bayerns enttäuscht etwas: Hubert Aiwanger (Freie Wähler) führt mit 659 Fans und 79, die über ihn reden, ebenso ein Schattendasein auf Facebook wie FDPler Martin Zeil (626; 183). Diese beiden Herren werden in beiden Disziplinen von der Grünen Margarete Bause (3.519 Likes; 482 reden darüber) deutlich übertrumpft.

Josefa Schmid mit über 5.000 Fans

Bricht man die Facebook-Aktivitäten auf Niederbayerns direkte Landtagskandidaten herunter, dann zeigt sich, dass die Möglichkeiten des sozialen Netzwerks dort noch weniger ausgereizt werden. Fleiß zahlt sich aber auch hier für die SPD aus.

Einzig FDP-Politikerin Josefa Schmid hat mit 5.876 Likes eine stattliche Anzahl an Fans. Allerdings reden nur 217 über sie. Sehr viel mehr als eine Link-Sammlung bietet sie nicht an. Der ständig Bilder von seiner Wahlkampf-Tour postende SPD-Mann Peter Stranninger erreicht fast (204) den selben Wert an Interaktion – mit eher bescheidenen 225 Anhängern.

Wahlwerbung im Bienenkorb

Ludwig Waas von den Freien Wählern schneidet mit 172 Fans und 37 Leuten, die über ihn sprechen, merklich schwächer ab. Der CSU-Direktkandidat hält sich erstaunlicherweise bedeckt. Eine Fanseite von Josef Zellmeier sucht man auf Facebook vergeblich. Er baut offenbar auf sein persönliches Konto. Dort hat er immerhin 3.632 Freunde, die er auch mit politischen Statements und Fotos wie zur „intensiven Wahlwerbung im Bienenkorb“ des Kollegen Hans Ritt versorgt.

Fazit: SPD mobilisiert mehr

Trotz der CDU-Ankündigung im vergangenen November im Wahlkampf mehr auf soziale Netzwerke setzen zu wollen, beherrscht die SPD mit einer offensiven Strategie die Königsdisziplin Facebook besser. Vor allem wenn es darum geht, Viralität und Interaktion zu erzeugen und so die eigene Fangemeinde zu mobilisieren.

Das gilt übrigens auch für die Parteiseiten. Dort kommt die SPD auf etwa 52.500 Fans, 25.500 Leute reden über die Roten. CDU (44.300; 18.270) und CSU (16.900; 6.670) verbuchen im Verhältnis weniger Interaktion.

Noch schlummerndes Potenzial

Gerade die kleineren Parteien und regionalen Kandidaten schöpfen die Möglichkeiten des Facebook-Marketings und die Chancen eines Dialogs mit den Wählern dagegen noch lange nicht aus. Schlüssige Konzepte und wählernahe Strategien haben nur die wenigsten.

Dadurch schlummert an dieser Stelle noch großes Potenzial. Die Reichweiten sind längst nicht ausgereizt. Im Gegenteil: Der Wahlkampf auf dem wichtigsten sozialen Netzwerk hat bei den meisten Politikern noch gar nicht richtig begonnen.

Das sollte sich aber spätestens mit dem weiteren Heranwachsen der sogenannten „Facebook-Generation“ spürbar ändern. Dann wird Facebook nämlich einer der vielleicht wichtigsten Kanäle sein, um die jungen und junggebliebenen Wähler zu erreichen und sie mit den richtigen Botschaften für sich zu begeistern.

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Stand: 8. September 2013