Kategorie: Newsletter

Video: Die 5 größten Fehler beim Weihnachtsmail

Auch beim Weihnachtsmail kann man schnell einen oder mehrere Fehler machen. Welche Sie unbedingt vermeiden sollten, erfahren Sie in dem brandneuen Video „Die 5 größten Fehler beim Weihnachtsmail“, das jetzt im Weihnachtsmail-Kanal auf YouTube läuft.

Sie bekommen im Video für jeden der fünf Fehler auch einen Tipp, wie Sie es richtig machen.

Die fünf Fehler, die Sie beim geschäftlichen Weihnachtsmail unbedingt vermeiden sollten, im Überblick:

  1. Den gesamten Verteiler auf CC setzen
  2. Über das eigene Mailprogramm an einen großen Verteiler schicken
  3. Große Dateien (z.B. PDF oder Powerpoint) anhängen
  4. Mit einem Nur-Text-Mail langweilen
  5. In letzter Minute kurz vor Weihnachten verschicken

Wie Sie ein professionelles Weihnachtsmail umsetzen, erfahren Sie in dem Beitrag Weihnachtsmail geschäftlich – So geht’s.

Lesen Sie außerdem:
Geschäftliche Weihnachtsgrüße per E-Mail

E-Mail-Listen für den Newsletter: Was Sie (nicht) dürfen!

Newsletter: Vorsicht und Rafinesse sind bei der Verwendung von E-Mail-Listen gefragt (Foto: Fotolia)
Newsletter: Vorsicht und Rafinesse sind bei der Verwendung von E-Mail-Listen gefragt (Foto: Fotolia)

Der Newsletter-Versand per E-Mail unterliegt in Deutschland klaren Regeln. Das sogenannte Double-Opt-In ist hierzulande das Maß der Dinge. Das heißt, ein Abonnent muss zunächst den Newsletter online bestellen. Im zweiten Schritt bekommt er ein E-Mail an die angegebene Adresse. Dort klickt er zur Bestätigung des Abonnements auf einen entsprechenden Link.

Doch was ist, wenn Sie bereits einen Verteiler haben und ihn für Ihren Newsletter nutzen wollen? CleverReach, Anbieter eines sehr zweckmäßigen Newsletter-Versandsystems, hat in seinen FAQ ein paar Fallbeispiele dargestellt und bewertet.

Teilweise auch mit einem Augenzwinkern. Adel hin, Adel her. So geht es zum Beispiel „auf keinen Fall“, dass Sie fünf Millionen E-Mail-Adressen von Ihrem befreundeten Prinz aus Nigeria kaufen. Die Verwendung von gekauften Adressen ist generell strikt verboten. Also das Geld lieber in einen sauberen Listenaufbau mit dem notwendigen Double-Opt-In stecken.

Papiervariante auf der Messe

Eine gute Lösung findet sich in der Übersicht für eine Messe. Dort könnte man zum Beispiel direkt das Double-Opt-In-Formular auf einem Notebook zur Online-Registrierung bereitstellen. Oder aber man weicht auf das Papier aus und lässt sich die Newsletter-Bestellung dort bestätigen.

Genauso kann man etwa in einem Restaurant verfahren. Legen Sie an den Tischen Anmeldekarten für den Newsletter aus und schon kommen Sie sauber an neue Adressen und vor allem auch qualitativ hochwertige, die Ihnen für den Kontakt mit Ihren Gästen etwas bringen.

Zwei Sätze statt Häkchen

Okay ist es, wenn Sie Adressen aus einem alten Online-Shop in den Newsletter Ihres neuen Online-Shops übernehmen. Allerdings sollten Sie vorsichtig sein und Ihre alten Kunden über die Namens- und Shopänderung informieren. Ähnliches gilt, wenn Ihre Firma den Standort wechselt.

Auch für die generelle Datenerhebung in einem Online-Shop hat CleverReach einen guten Tipp. Statt des Häkchens können folgende zwei Sätze platziert werden: „Die Verwendung Ihrer Daten für eigene werbliche Zwecke für ähnliche Waren und Dienstleistungen ist nicht ausgeschlossen. Sie können dieser Verwendung jederzeit widersprechen, ohne dass für den Widerspruch andere als Übermittlungskosten nach den Basistarifen entstehen.“

CleverReach:
Darf ich meine E-Mail Listen verwenden?

Messung der Öffnungsrate – Ein kleiner Test!

Sind 80 % Öffnungsrate eine Illusion?
Sind 80 Prozent Öffnungsrate beim Newsletter eine Illusion? Ich verrate Ihnen, worauf es ankommt!

Öffnungs- und Klickrate – das sind die entscheidenden Größen beim Newsletter, einem wichtigen Tool beim E-Mail-Marketing. Je mehr geöffnet, je mehr geklickt wird, umso besser! Der Systemanbieter CleverReach vergibt dafür Sterne.

Diese sehen so aus: Gemessen am Betreff und an der Öffnungsrate eines Newsletters gibt es ab zwanzig Prozent drei und ab dreißig Prozent fünf Sterne. Gemessen am Inhalt und an der Klickrate stehen sechs Prozent für drei und zehn Prozent für fünf Sterne.

Die Fünf-Sterne-Werte decken sich mit der Aussage des Internet- und E-Mail-Marketing-Gurus Dr. Torsten Schwarz, der bei den Mailingtagen im Juni in den Raum stellte: „Jeder Dritte öffnet, jeder Zehnte klickt.“

Damit ist klar, wo die Messlatte liegt.

Zur Definition! Was ist eine „Öffnungsrate“ überhaupt? „Die Öffnungsrate zeigt das prozentuale Verhältnis zwischen geöffneten und zugestellten E-Mails. Dies entspricht der tatsächlichen Reichweite einer E-Mail“, schreibt CleverReach dazu.

Doch gerade die Werte der Öffnungsrate sorgen durchaus auch für Verwirrung und Diskussion. Vor allem dann, wenn sie niedrig sind. Wie ermittelt also zum Beispiel ein Anbieter wie CleverReach die Öffnungsrate? Auf recht einfache Weise: Dafür wird „eine kleine transparente Grafik in der E-Mail“ platziert.

Aber Vorsicht! CleverReach erklärt dazu nämlich auch: „Aufgrund von lokalen Sicherheits-Einstellungen des E-Mail-Clients kann die Messung durchaus blockiert werden, sodass eine Öffnung trotz tatsächlicher Öffnung des Empfängers nicht gemessen werden kann.“ Sprich: Die Öffnungsrate kann durchaus höher sein, als in der Statistik ausgewiesen.

Ein kleiner Test

Um das zu überprüfen, habe ich einen kleinen Test gefahren und das Zusammenspiel zwischen Öffnung und Statistik bei dem E-Mail-Client Thunderbird (mit McAfee-Anti Virus) sowie GMX und Gmail unter die Lupe genommen.

Thunderbird (mit McAfee):
Anklicken der E-Mail: noch keine Öffnung!
(Die externen Inhalte – und damit auch die Grafik für die Statistik – werden blockiert)
„Externe Inhalte anzeigen“: Jetzt wird die Öffnung gezählt!

GMX:
Anklicken der E-Mail: die Grafiken werden sofort geladen und die Öffnung wird sofort gezählt

Gmail:
Anklicken der E-Mail: noch keine Öffnung!
(Bilder werden nicht angezeigt – damit wird auch hier die Grafik nicht auf Anhieb geladen)
„Bilder unten anzeigen“: Jetzt wird die Öffnung gemessen!

Was lernen wir daraus?

Die Öffnungsrate eines Newsletters ist nur bedingt aussagekräftig und nicht immer über jeden Zweifel erhaben. Allerdings stellt sie definitiv einen guten Richtwert dar, der Auskunft über den Erfolg eines Newsletters gibt. Es bleibt festzuhalten, dass bei der Öffnungsmessung von CleverReach die Grafiken in jedem Fall geladen werden müssen, damit die Öffnung auch gezählt wird.

In meinem Beispiel ist also sowohl bei Thunderbird als auch bei Gmail ein zweiter Klick notwendig, mit dem die Grafiken geladen werden. Sollte ich den Newsletter ohne das Laden der Grafiken lesen, wird die Öffnung nicht gezählt.

Es werden entsprechend bei diesen E-Mail-Clients auch die Empfänger nicht gezählt, die das E-Mail zwar öffnen, aber sofort löschen. Öffnungsrate ist also nicht gleich Öffnungsrate, sondern…

Öffnungsrate = Öffnungen mit Grafiken

Letzten Endes geht es aber beim Newsletter darum, dass sich möglichst viele Empfänger mit den Inhalten auseinander setzen. Das heißt, die gemessene Öffnungsrate liefert hier durchaus einen wichtigen Anhaltspunkt. Nutzer, die sich nicht die Mühe machen, die Bilder zu laden oder den Newsletter sofort löschen, sind den Nicht-Öffnungen ohnehin näher als den Öffnungen.

Die Öffnungsrate ist also nicht mehr und nicht weniger als ein Wert, der einem sagt, wie viele der Empfänger den ganzen Inhalt eines Newsletters samt der Grafiken gesehen haben.